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Trends und Hypes

Viele Begriffe und teilweise auch einzelnen Technologien und Produkte aus dem Business Intelligence Umfeld sind in jedermann Mund. Ungeachtet der meist visuell vielversprechenden Verheissungen von Produktherstellern und auch von BI Lösungsanbietern sollte ein Unternehmen unbedingt vorgängig ein ganzheitliches produktunabhängiges Grobkonzept zum Einsatzbereich und der möglichen Nutzung und den inhaltlichen Erweiterungen in den kommenden 5-10 Jahre erarbeiten.

Es geschieht in der Praxis leider allzu oft, dass einzelne Abteilungen und Personen eines Unternehmens isoliert und ohne mittel- bis längerfristigen Gesamtzusammenhang einer ganzheitlichen Lösung Produkte und/oder Lösungsanbieter wählen, welche sich meist nach 2-3 Jahren als eine relativ teure Investitionsleiche herausstellen. Zudem entziehen solche vorzeitig getätigten Ausgaben den sich aufdrängenden BI Folgeprojekten die notwendigen Ressourcen (Zeit, Geld, etc.) und blockieren im ungünstigsten Fall den Wechsel auf geeignetere Basistechnologien und Lösungsanbieter auf Grund bestehender vertraglicher Verpflichtungen.

Es ist nicht die Technologie, das Produkt oder "Tool", welches eine nachhaltig gute BI Lösung garantiert.
Erst ein solides Konzept zur Datenaufbereitung (ETL/DWH), Datenbereitstellung (Cube) und Datennutzung (Reports, ad-hoc; Endgeräte) im Kontext von Reporting, Analyse und Planung mit einer optimalen Orchestrierung der verschiedenen Basistechnologien und "Tools" schafft die hierfür notwendige Basis.

Da es sich bei einer nachhaltigen BI Lösung um ein Projekt mit Investitionscharakter und einer erwarteten Lebensdauer von 8-12 Jahren handelt, sollte man neuen Technologien und auch Produkten von Nischenanbietern eher kritisch gegenüberstehen. Allerneuste Technologien und (Nischen-) Produkte sind nur dann angebracht, wenn das Unternehmen damit einen nachweislich wettbewerbsmässigen Vorteil im eigenen Markt erzielt, resp. absichern kann.